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Was ist die Aufgabe des SbE-Teams zwischen Harz und Heide?

Hauptamtliche oder ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Feuerwehr, des Rettungs- oder Sanitätsdienstes, der DLRG, des THW, der Polizei, der Bundespolizei, des Zolls, der Bundeswehr, der Justiz oder eines Krankenhauses werden in ihrer Tätigkeit überdurchschnittlich häufig mit dem Leid und dem Tod anderer Menschen konfrontiert. Kritische Ereignisse mit subjektiv empfundener Todesangst oder die Sorge um andere Einsatzkräfte, sowie außergewöhnliche Umstände können in besonderem Maße belastend sein. 

In der Regel sorgen die Ausbildung, die Erfahrung, die Führung und der Zusammenhalt in Einsatzorganisationen dafür, dass diese Belastungen bewältigt werden. Aber manchmal können sich als Folge solcher Ereignisse auch Anpassungs- und Belastungsstörungen, in Einzelfällen auch Traumafolgestörungen mit längerfristigen psychosozialen Beeinträchtigungen bis hin zu dauernder Dienstunfähigkeit entwickeln. 

Um dem entgegenzuwirken hat sich 2004 das SbE-Team zwischen Harz und Heide gegründet. Seine Aufgaben sind: 

  • Informationen über mögliche berufs- und dienstbedingte Belastungen und Maßnahmen der Prävention (z.B. in Wachunterrichten) zur Verfügung zu stellen 
  • Einsatznachsorge in Form von Einzel- und Gruppenmaßnahmen sowie Führungsberatung anzubieten 
  • Maßnahmen während besonders langwieriger oder anspruchsvoller Lagen zur Führungsberatung, Stabilisierung und Wiederherstellung der Einsatzfähigkeit von Einsatzkräften zu organisieren. 

Die Einsatznachsorge des SbE-Teams ist ein Angebot im Rahmen der Fürsorgepflicht des Dienstherrn. Maßnahmen des SbE-Teams sind weder ärztliche noch psychotherapeutische Interventionen und ersetzen keine taktische Einsatznachbesprechung.